Cover 14-6

Schweizer Fachzeitschrift
für Publishing und Digitaldruck


Effekthascherei mit Bildern

Effekthascherei auf Home 14-6Fotos mal auf die Schnelle hochbrezeln – das hat mittlerweile auch der Fotoservice um die Ecke im Angebot. Wie aber geht man dies selbst zeitökonomisch an?
Effekt ist nicht gleich Effekt. Photoshop-Anwender wissen: Für das Veredeln von Bildern bietet das Programm ihrer Wahl eine Million Möglichkeiten. Allein die Anzahl der unterschiedlichen Effekt­typen dürfte – konservativ geschätzt – in die Hunderte gehen. Ob Retro-Style, Schwarzweiss, Sepia- oder Duplex-Look, Postkartenlook, Bildvignette oder Rahmeneffekte nach Old-Style- beziehungsweise Modern-Art-Weise: In der grossen weiten Bildbearbeitungswelt dürfte es kaum einen Effekttyp geben, der nicht irgendwo zur Anwendung kommt. Viele davon stehen darüber hinaus auch abseits des vergleichsweise hochpreisigen Photoshop zur Verfügung – als Anwendergimmick beziehungsweise Instant-Effekt in ­Billig-Bildbearbeitungssoftwares oder Betriebssystem-Apps.

Ob all das, was als Effekt daherkommt, schön oder ästhetisch ansprechend ist, kann man mit gutem Grund hinterfragen. Ebenso, ob das von Fotostudio XY offerierte Baby in Posterformat und Gemälde- oder Pop-Art-Look die höchste Entwicklungsstufe moderner Kunst ist. Auch bei den stark nachgefragten Effekten entscheiden letztlich zwei Faktoren, ob der angewendete Effekt «passt»: a) die handwerkliche Ausführung, b) das Bildmotiv selbst. Anbieter derartiger «Effekte von der Stange» befinden sich im Grunde genommen in einem doppelten Zwiespalt. Zum einen ist fotografisches Beurteilungs- und Einfühlungsvermögen gefragt. Passt der gewünschte Color-Key-Effekt mit grellrotem Spot auf Schwarzweiss zu Bild XY? Bei einem Hochzeitsfoto mit roter Rose mag die Frage mit Ja zu beantworten sein. Bei einer Waldlandschaft sollte man eventuell abraten. Zweiter Punkt ist die handwerkliche Ausführung. Wird Effekt XY als Dienstleistung angeboten, beinhaltet dies eine Gratwanderung. Einerseits soll die Effekt­umsetzung keinesfalls wie «von der Stange» wirken. Andererseits ist stets der Aufwand mitzuberücksichtigen – respektive der Betrag, den man dem Kunden in Rechnung stellt.            

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Die passenden Dienstleister finden

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